3004 Ronny Barthel – Die knallharte Wahrheit über die Eventbranche

Ronny, du kannst noch Fragen stellen, du stellst bestimmt ganz tolle Fragen.

Super. Nein, du hast noch lange nicht alles gesagt. Du hast noch viel mehr Tiefgang, lieber Ronny. Du warst ja viele Jahre Haus- und Hoffotograf, vorhin haben wir darüber gesprochen, Joe Dispenza.

Wenn du auf Events bist: Wie viel kriegst du vom Inhalt mit, oder bist du komplett in deiner Welt?

Teils, teils. Es kommt auf den Moment an. Die Frage ist: Brauche ich den Inhalt gerade? Brauche ich den Satz gerade? Dann kriege ich das mit, was gerade wichtig ist.

Du warst ja oft auf meinen Events. Wenn du alle anschaust: Was hat dich als Fotograf am meisten gepackt, wo du sagst: Da hat einfach alles gestimmt? Choreografie, Menschen, Fotografieren?

Die, wo viel Emotionen passieren und die Menschen sich verändern. Deshalb war ich auch viel in der Persönlichkeitsentwicklung, es ist schön, das zu beobachten, zu fotografieren und aufzunehmen. Retreats und kleinere Events sind was anderes als ein riesengroßes Event. Da musst du dich fragen: Was willst du mehr machen? Dann bleibst du im Flow.

Du bist jetzt noch einen Schritt weitergegangen: Warum immer nur Events von anderen fotografieren? Ich mache eigene Events. Wie ist das entstanden?

Eigentlich wollte ich nie Events machen. Auf Hochzeiten dachte ich immer: Der arme Eventplaner. Ich werde nie Events machen. Dann war es ein Impuls: Wir machen ein Event.

Mit dem ersten Event habe ich ein fünfstelliges Minus gemacht. Weil ich alles falsch gemacht habe: Teure Location mieten, Vertrag machen und dann erst Website und Einladen. Sehr gute Strategie, das erste Event zum letzten zu machen.

Ich kenne das: Leute mieten eine schöne Location, machen dann wochenlang keine Werbung und wundern sich, dass keiner kommt. Und ich frage mich: Mit welcher Motivation gehen die Leute zu Events?

Dein Podcast ist ja „Ergebnisorientiert“: Ein Learning, eine Hilfe, damit Menschen nicht die gleichen Fehler machen. Und genau da ist das Bühnen-Thema: Machst du ein Event, um dir eine Bühne zu bauen, wegen der Bühne? Oder ist das Event für die Menschen da?

Wenn die Absicht mehr mir dient, wird es nur mir dienen. Dann ziehst du Menschen nicht mit Leichtigkeit an, egal welche Tricks du machst. Und viele ruinieren ihr Event mit kurzfristigen Strategien.

Diese klassischen Facebook-Verlosungen zwei Wochen vorm Event: Es gewinnen nicht drei, es gewinnt jeder und bekommt ein Ticket. Und dann wunderst du dich, warum nächstes Jahr alle warten: „Ich kriege eh wieder ein Free-Ticket.“ Du ruinierst damit dein komplettes Event, weil du nach außen kommunizierst: „Es ist eh nichts wert.“

Natürlich sind Tickets nicht wertlos, nur weil du sie verschenkst, aber wenn du von „teuer“ auf „gratis“ rutschst, ist das schwierig. Early Birds funktionieren besser: Früh kaufen und belohnt werden.

Denn du erziehst die Leute sonst, kein Ticket zu kaufen. Und damit zerstörst du langfristig dein Image, Stichwort Personal Branding: Welches Bild baust du dir auf?

Ich kenne das auch: Ich kaufe VIP und plötzlich sind viele da mit „gratis, gratis, gratis“. Dadurch sinkt die Wertigkeit. Wenn du bezahlst, hat es eine andere Bedeutung.

Und du siehst ja: Viele stellen Events ein. Ich glaube, es wird weiterhin große Events geben, aber auch viel mehr kleine, lokale Events. Du hast ja ein Netzwerk aufgebaut: 300 Events in zwei Jahren, meist 10 bis 30 Leute. Aus dem Learning heraus: Weniger High-Risk, weniger Druck, „die Hütte zu füllen“.

Und dann kam das neue Thema: KI. Warum interessiert es jeden? Weil es jedes Business einmal auseinandernehmen und neu zusammensetzen wird. Ich war auf einer Messe: Ein Fotobox-Anbieter macht im Kern das, was wir vor zehn Jahren schon gemacht haben, Hintergründe tauschen, nur jetzt heißt es „KI-Fotobox“. Er nutzt Storytelling, um etwas Altes neu wirken zu lassen.

KI beschleunigt viel. Ich optimiere damit auch Performance, zum Beispiel Bildbearbeitung. Aber: Die Hauptarbeit macht trotzdem der Mensch, der das kreative Bild macht. Und wenn du nicht gut bist in dem, was du tust, rettet dich KI nicht.

KI ist sogar gefährlich, weil sie vorgaukelt, du müsstest dich nicht weiterentwickeln. Wer glaubt, „die KI macht’s schon“, lebt auf dünnem Eis, die nächste Generation nutzt sie schneller und hängt dich ab.

Und: KI greift auf Kreationen von Menschen zurück, Milliarden Fotos, Videos, Musik. Der Ursprung ist der Mensch.

Deshalb ist die Kombination spannend: KI als Thema und gleichzeitig Offline-Live-Events, echte Connection. Das Alte mit dem Neuen verbinden.

Und am Ende bleibt die Frage: Was passiert, wenn du Menschen live triffst? Online wirkt vieles perfekt, in der Realität ist es manchmal ein komplett anderer Mensch. Authentizität zählt.

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Bild: Speakercruise

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