3162 Achtung vor Kollegenschweinen

3162 Achtung vor Kollegenschweinen

Ich weiß, das Wort „Kollegenschweine“ ist hart. Es ist umgangssprachlich und steht hier symbolisch für Menschen, die sich bewusst unkollegial verhalten.

Kennst du solche Kollegen?

Sie lassen dich für sich arbeiten, drücken dir ständig neue Aufgaben aufs Auge, reden hinter deinem Rücken und beschweren sich beim Chef. Sie machen dir das Arbeitsleben schwer und nutzen deine Hilfsbereitschaft aus.

Dann heißt es schnell: „Ich werde gemobbt.“

Natürlich tragen diejenigen Verantwortung, die dich schlecht behandeln. Aber du musst trotzdem anfangen, klare Grenzen zu setzen. Solange du immer Ja sagst, alles herunterschluckst und versuchst, es allen recht zu machen, wird sich nichts verändern.

„Kannst du das noch schnell erledigen?“

Eigentlich willst du Nein sagen. Trotzdem machst du es.

Warum? Vielleicht hast du Angst, nicht mehr gemocht zu werden. Vielleicht befürchtest du, dass dir später niemand mehr hilft oder dass schlecht über dich gesprochen wird.

Doch genau dadurch wirst du immer mehr zum Fußabtreter der Abteilung. Alle laden ihre Arbeit bei dir ab und verlassen sich darauf, dass du schon funktionieren wirst.

Hör auf, dich für andere selbst aufzugeben.

Wenn du ständig Aufgaben übernimmst, die gar nicht zu deinem Bereich gehören, bleibt deine eigene Arbeit liegen. Danach musst du Überstunden machen und bekommst möglicherweise sogar Ärger vom Chef, weil deine Aufgaben nicht erledigt sind.

Du warst für alle da, nur nicht für dich selbst.

Das führt zu Frust, Erschöpfung und dauerhaftem Stress. Du gehst ungern zur Arbeit, kommst abends völlig ausgelaugt nach Hause und handelst ständig gegen deine eigenen Bedürfnisse.

Frag dich ehrlich:

Wie oft helfen dir diese Kollegen wirklich?

Wie oft bist nur du derjenige, der einspringt?

Wie lange möchtest du dieses Spiel noch mitmachen?

Natürlich müssen Kollegen zusammenarbeiten. Aber Zusammenarbeit bedeutet nicht, dass einer alles erledigt und die anderen sich darauf ausruhen.

Du darfst sagen:

„Nein, das gehört nicht zu meinen aktuellen Aufgaben.“

„Nein, ich muss zuerst meine eigene Arbeit fertigstellen.“

„Nein, dafür habe ich heute keine Kapazität.“

Das ist nicht unkollegial. Das ist Selbstschutz.

Wichtig ist, dass du ruhig, klar und konsequent bleibst. Du musst nicht aggressiv werden. Aber du darfst deutlich zeigen: Bis hierher und keinen Schritt weiter.

Nein zu sagen ist Übungssache. Wenn du jahrelang automatisch zugestimmt hast, wirst du dieses Muster nicht an einem Tag verändern. Du musst es trainieren.

Ende August findet deshalb in St. Moritz ein zweieinhalbtägiges Trainingscamp statt. Dort üben wir, klare Grenzen zu setzen, sicher Nein zu sagen und ohne Angst für dich einzustehen.

Für die ersten vier Anmeldungen gibt es einen Spezialpreis. Danach wird es schrittweise teurer. Hier findest du das aktuelle Seminar: https://bit.ly/NEIN-Seminar-Podcast

Hör auf, nur für andere zu funktionieren. Steh zu dir und erschaffe dir ein starkes, freies Leben.

Tschüss, bye-bye, dein Ernst.

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